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Orthopädische Schuhzurichtungen
Mit Schuhzurichtungen sind alle Umarbeiten an einem Konfektionsschuh gemeint. Häufig lassen sich Fußprobleme durch gezielte Veränderung am Konfektionsschuh kompensieren. Ob es sich um Beinlängendifferenzen handelt oder eine Verbesserung der Abrollung beim Gehen, ob schmerzhafte Gelenke an Fuß oder Knie entlastet oder das Obermaterial individuell für Ihren Fuß optimiert werden soll. Wir bemühen uns, die Umarbeitung des Schuhes so optisch unauffällig wie möglich zu gestalten. Bei einer Schuherhöhungen versuchen wir z. B. immer nach Möglichkeit die Original-Laufsohle wieder zu verwenden, um somit ein optisch unauffälliges Erscheinen zu gewährleisten.
Schmetterlingsrolle mit weichem Auftritt
Die Schmetterlingsrolle mit weichem Auftritt zur Entlastung besonders empfindlicher Mittelfußköpfchen schließt zunächst die Wirkung der Ballenrolle ein. Durch die Aussparung der Brandsohle und die gleichzeitige Weichpolsterung ermöglicht sie aber eine bessere Entlastung und Polsterung der Mittelfußköpfchen II, III und IV. Die Anwendung der Schmetterlingsrolle setzt die volle Belastungsfähigkeit der Mittelfußköpfchen I und V voraus.
Anwendung: z.B. Spreizfuss, durchgetretenem Vorfuß, Metatarsalgie.
Ballen-, Mittelfuß- oder Rigidusrolle je nach Indikation
Rolle mit rückversetztem Auftritt und mit besonders starker Wirkung mit Absatzangleichung und Abdecksohle, Material der Rolle dem vorhandenen Schuh angepaßt, als Mittelfuß-, Ballen-, Hallux-Rigidusrolle.
Anwendung: z.B. Mittelfußarthrose, Zehengrundgelenksarthrose, Großzehengrundgelenksarthrose.
Einarbeitung einer Quergewölbestütze
Mit der Querbrücke (Pelotte oder Spreizfußstütze) werden die Metatarsalköpfchen 2 bis 4 je nach Ausdehnung vom Mittelfuß her angehoben und das Quergewölbe aufgerichtet. Somit entlastet diese Zurichtung das Quergewölbe entscheidend. Sehr gut anzuwenden in Schuhe, die für lose Einlagen nicht geeignet sind.
Anwendung: z.B. Spreizfuss.
Einarbeitung einer Längsgewölbestütze
Die eingebaute Längsgewölbestütze erlaubt die optimale Fußbettung unter Einbeziehung der ganzen Fußfläche in den Belastungsbereich. Entlastung der Fußwurzel, keine Stellungskorrektur. Sehr gut anzuwenden in Schuhe die für lose Einlagen nicht geeignet sind.
Anwendung: z.B. Senkfuss.
Absatzerhöhung
Die Schuh - oder Absatzerhöhungen dienen zur Vermeidung einseitiger Entlastungsschäden. Diese Erhöhung hat den Zweck den unnatürlichen Seitenunterschied auszugleichen. Je nach Höhe und Schuh kann die Absatzerhöhung in den Schuh oder von außen gefertigt werden.
Anwendung: z.B. Beinlängenverkürzung.
Schuherhöhung an Sohle und Absatz
Die Außen - oder Innenranderhöhung verändert die Auftrittsbelastung des oberen Sprunggelenkes in Kippstellung, sowie die Entlastung des Bandapartes am Kniegelenk.
Anwendung: z.B. Außenranderhöhung - Innenmeniskopathie, Innenranderhöhung - Außenmeniskopathie
Pufferabsatz bei Arthrose
Der Pufferabsatz = Stoßdämpfende Maßnahmen am Absatz vermindern die Belastung der Ferse, der Fußwurzelgelenke und des Sprunggelenkes. Über Schien- und Wadenbein und Oberschenkel fortgeleitete schmerzauslösende Auftrittsschwingungen können bei Knie- und Hüftarthrosen wirksam gemindert werden. Ein genau passend in den Absatz eingelassener Puffer erzielt diese Wirkung.
Anwendung: z.B. Arthrosen in Fuß, Knie oder Hüfte
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Die Bilder dieser Seite wurden uns freundlicherweise von der "Gesellschaft zur Förderung der Orthopädie-Schuhtechnik GmbH" zur Verfügung gestellt !